Guido Morselli: Dissipatio humani generis oder Die Einsamkeit

Eine Rezension von Rob Randall

Ein Individuum, das seinen Ort nicht mehr unter Menschen finden kann und will und das sich in seiner Einsamkeit radikalisiert, wählt verbittert: Die Auflösung im Nichts. Das Gehen ohne Spuren zu hinterlassen. Dem Schreibenden jedoch stehen neben dem Suizid noch andere Wege offen: Die absolute Einsamkeit oder die Dissipatio humani generis.

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Jürgen Domian: Der Tag, an dem die Sonne verschwand

Eine Rezension von Rob Randall

Schon seit Jahren talkt Jürgen Domian in seiner nach ihm benannten Sendung zu den verschiedensten Themen mit all jenen, die irgendetwas zu sagen oder zu berichten haben. Und so verschieden die Lebensbeichten, die Schicksalschläge und Werdegänge sind, die auf den Hörer von einslive oder den Zuschauer des WDR niedergehen, so zeichnen nicht wenige zwei gemeinsame Merkmale aus: Viele der bedrückenden Geschichten, die die Menschen dort in ihrer Anonymität erzählen, sind geeignet, den Zuhörer frösteln zu lassen; wenn sie nicht gleich – und das gilt auch für die weniger niederschmetternden Erzählungen – das kalte Grausen heraufbeschwören.

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Mary Shelley: Verney oder der letzte Mensch

Eine Rezension von Rob Randall

An die Autorin Mary W. Shelley erinnert sich die lesende Öffentlichkeit heute überwiegend nur noch aufgrund ihres Romanes Frankenstein. Doch neben diesem Werk, das von vielen als erster Science Fiction Roman überhaupt angesehen wird, hat die Autorin ein weiteres verfasst, das zumindest für die Literaturgeschichte von Bedeutung ist: Verney, der letzte Mensch.

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