Robin Cook: Grünes Gift

Rätselhafte Genreschreiberei: Robin Cooks Invasionsroman „Grünes Gift“

Eine Rezension von Rob Randall

Eine lauschige Sommernacht in einer amerikanische Kleinstadt: Zwei Teenager knutschen heimlich im Auto. Über den Himmel zieht eine Sternschnuppe, denn ein Stein fällt vom Himmel. Plötzlich fallen elektrische Geräte in der Umgebung aus. Auch das Autoradio spielt keine romantische Musik mehr.

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Patrick Lee: Dystopia

Rätselhaftes Unheil: Patrick Lees Roman „Dystopia“

Eine Rezension von Rob Randall

In seiner Travis-Chase-Trilogie lässt der amerikanische Autor Patrick Lee seinen Helden eine Reihe spannend erzählter Abenteuer bestehen, in deren Zentrum jene außerirdische Artefakte stehen, mit deren Erforschung sich die Organisation „Tangent“ beschäftigt. „Dystopia“ ist zwar der zweite Teil dieser Trilogie, er lässt sich aber auch lesen, ohne den Vorgänger „Die Pforte“ gelesen zu haben.

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Ulrich Harbecke: Invasion

Eine Rezension von Rob Randall

Wer kennt die Muster des Genres nicht: Nerdige Wissenschaftler empfangen mysteriöse Piepser aus dem All. Die wenig später folgende frohe Botschaft, dass das Signal entschlüsselt wurde, lässt unter den Verantwortlichen der US-Regierung so viel Freude aufkommen, als hätten sich ihre Schwiegermütter alle gemeinsam zu einem nachmittäglichen Überraschungsbesuch angekündigt.

Und deshalb kommt es, wie es kommen muss: Alle sind in ihrem Weltbild erschüttert; die Falken in der US-Administration setzen sich durch. Einstufung: Top Secret. Die Wissenschaftler isolieren. Zusammenarbeit mit Chinesen und Russen. Vorbereitung auf den Tag X.

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Joe Haldeman: Der ewige Krieg

Eine Rezension von Rob Randall

“Nur die Toten haben das Ende des Krieges gesehen” (Platon)

Schon ein kurzer Blick in die Geschichtsbücher genügt: Und man kann sich des deprimierenden Eindruckes nicht erwehren, dass “der Krieg” eine Konstante der menschlichen Geschichte darstellt. Die Versuche, das historisch bekannte Grauen aus propagandistischen Gründen in neuem, sprachlich unbeflecktem Gewande zu verstecken oder zwecks Vortäuschen eines besseren rationalen Zugriffs fachsprachlich zu benennen, verfangen meistens nur kurz. Denn trotz aller Neubezeichnung und trotz allen technischen Fortschritts und Wandel der Kriegsführung: Krieg, Krieg ist immer gleich (Fallout 3, Prolog).

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W. D. Rohr: Inferno

Eine Rezension von Rob Randall

Die meisten Aliens sind böse und wollen immer nur das eine: Unseren Planeten. Die Vernichtung der lästigen Menschheit gerät dabei zum notwendigen Kollateralschaden. W. D. Rohrs  grünen Exemplaren spricht die Boshaftigkeit schon aus den merkwürdigen Katzenaugen und spitzen Zähnen. Deshalb fackeln die Invasoren nicht lange: Wenige Minuten nach ihrem Eintreffen hat schon eine Salve von Atomraketen alle Städte der Erde ausradiert. Gezielt wird Jagd auf die restlichen Überlebenden gemacht. Eigentlich wäre, wenn die Romanhandlung von Inferno einsetzt, schon alles längst vorüber und die neuen Herren der Erde könnten mit ihrem Besitz machen, was sie denn auch immer damit machen wollen – wenn sich nicht einige Exemplare des Homo sapiens sapiens besonders widerborstig zeigen würden.

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