Guido Morselli: Dissipatio humani generis oder Die Einsamkeit

Eine Rezension von Rob Randall

Ein Individuum, das seinen Ort nicht mehr unter Menschen finden kann und will und das sich in seiner Einsamkeit radikalisiert, wählt verbittert: Die Auflösung im Nichts. Das Gehen ohne Spuren zu hinterlassen. Dem Schreibenden jedoch stehen neben dem Suizid noch andere Wege offen: Die absolute Einsamkeit oder die Dissipatio humani generis.

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W. D. Rohr: Inferno

Eine Rezension von Rob Randall

Die meisten Aliens sind böse und wollen immer nur das eine: Unseren Planeten. Die Vernichtung der lästigen Menschheit gerät dabei zum notwendigen Kollateralschaden. W. D. Rohrs  grünen Exemplaren spricht die Boshaftigkeit schon aus den merkwürdigen Katzenaugen und spitzen Zähnen. Deshalb fackeln die Invasoren nicht lange: Wenige Minuten nach ihrem Eintreffen hat schon eine Salve von Atomraketen alle Städte der Erde ausradiert. Gezielt wird Jagd auf die restlichen Überlebenden gemacht. Eigentlich wäre, wenn die Romanhandlung von Inferno einsetzt, schon alles längst vorüber und die neuen Herren der Erde könnten mit ihrem Besitz machen, was sie denn auch immer damit machen wollen – wenn sich nicht einige Exemplare des Homo sapiens sapiens besonders widerborstig zeigen würden.

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